Sattelfest 2019 13  |  10.07.2019 10:30

„Passieren kann immer was“: Erste Hilfe am Unfallort

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In der Reihe der Sattelfest-Veranstaltungen gab es beim Abend am vergangenen Donnerstag im Pressehaus der HZ etliche Tipps und Hinweise, von denen alle Radfahrer hoffen, sie nie anwenden zu müssen.
Der Abend stand unter dem Thema „Erste Hilfe am Unfallort – was tun bei Radunfällen?“ Mit viel Sachkenntnis und einigem Humor informierte DRK-Ausbilderin Manuela Döll über unterschiedliche für Radfahrer wichtige Themen. Denn, wie sie sagte, man könne noch so sehr aufpassen. „Passieren kann immer was.“
Neben der Versorgung fahrradtypischer Verwundungen legte sie Wert auf zwei Dinge: die stabile Seitenlage, die bei einem gestürzten und womöglich bewusstlosen Radfahrer lebenswichtig sein kann. Ganz praktisch konnten die Teilnehmer dies nach ihren Anweisungen ausprobieren und ausführen. Diese aufgefrischten Kenntnisse waren sicherlich nicht nur für die Teilnehmer ein Gewinn, deren Erste-Hilfe-Kurs vielleicht schon ein paar Jahre zurück liegt.
Wichtig war Manuela Döll darüber hinaus im Zusammenhang mit eventuellen Kopfverletzungen, wie man mit dem Fahrradhelm umgehen sollte. Denn, wie sie sagte, „das ist ganz anders als bei einem Motorradhelm.“
Verbandstechniken und das Verbandsmaterial waren ebenso Thema wie die richtige Reaktion im Fall eines Unfalls, etwa mit dem Wärmen eines Unfallopfers mit einer Rettungsdecke oder dem Absetzen eines Notrufs per Handy über die Nummern 110 oder 112, sowie dem Hinweis, dass dies möglich ist auch bei leerem Akku.