Die MINT-Zukunft beginnt 14  |  15.05.2019 10:15

Schüler aufgepasst: Das Programm „Coaching4Future“ macht vom 20. bis 22. Mai Station an der Realschule Gerstetten. Am 23. und 24. Mai gibt's die Infos am Heidenheimer Werkgymnasium.

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Maschinen kommunizieren, Roboter entlasten bei eintönigen Tätigkeiten, und Augmented-Reality-Brillen ersetzen Bedienungsanleitungen: Die Digitalisierung bietet große Chancen, stellt Unternehmen auf dem Weg dorthin aber auch vor große Herausforderungen.
Eine davon ist der hohe Bedarf an qualifizierten Fachkräften aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Wurden bisher vor allem „klassische“ Ingenieure gesucht, zählen heute vor allem informationstechnische Kenntnisse.
Um Jugendlichen Lust zu machen, an diesem spannenden Thema mitzuarbeiten, ist die mobile Industriewelt „Discover Industry – Chancen, Berufe, Zukunft“ im Rahmen des Programms „Coaching4Future“ im Ländle unterwegs. Das gemeinsame Angebot der Baden-Württemberg Stiftung, des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit macht vom 20. bis 23. Mai an der Realschule Gerstetten und am 23. und 24. Mai am Werkgymnasium Heidenheim Station.
Wie effiziente Serienproduktion heute erfolgt und welchen Einfluss die digitale Transformation nehmen wird, finden die Schulklassen an fünf Meilensteinen des Produktentstehungsprozesses und weiteren Exponaten heraus. Unter Anleitung von Dr. Judith Flurer, Dr. Jana Weßing und Industriemeisterin Jaqueline Pernet schlüpfen die Jugendlichen in die Rolle von Ingenieuren und verwandeln mithilfe eines 3D-Scanners einen Prototyp in ein Computermodell. Bei der Programmierung einer Handy-App wird deutlich, wie viel MINT in Alltagsgegenständen steckt. Zudem werden Bildungswege und Aufgabengebiete verschiedener MINT-Berufe gezeigt. Info: www.coaching4future.de.