Gut genutzt – die Spenden aus dem Sternenkässle 2018 Neu  |  22.05.2019 00:00

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Freuen sich über die tolle Spendensumme aus dem „Sternenkässle“: (von links): Josef Resch, Wirtschaftsförderer Sebastian Vetter, Schirmherrin Simone Henle und Jürgen Haack. Foto: Stadt Giengen

Freuen sich über die tolle Spendensumme aus dem „Sternenkässle“: (von links): Josef Resch, Wirtschaftsförderer Sebastian Vetter, Schirmherrin Simone Henle und Jürgen Haack. Foto: Stadt Giengen

Teil 2: Besuch bei der Seniorenhilfe im ÖDKV
 
Seit der ersten Sternenkässle-Aktion sind einige Monate vergangen. Schirmherrin Simone Henle und Wirtschaftsförderer Sebastian Vetter interessieren sich aktuell dafür, ob die Spenden bereits genutzt wurden – und wenn ja, wie? Zur Erinnerung: von den insgesamt 13.546,20 Euro, die Giengener Bürger/innen und Unternehmen ins Sternenkässle gespendet hatten, gingen 4.008,73 Euro ans ZUSAM-Lädle, 3.098,74 Euro an die „Kinder- und Jugendarbeit Wanne“ und 6.438,73 Euro an die Seniorenhilfe im ÖDKV.
 
Die Seniorenhilfe im ÖDKV war im vergangenen September gestartet. Dass sie mit ihrem Angebot eine wichtige Lücke schließen, zeigte auch die Spendenhöhe für dieses Projekt. Die aktuell etwa 20 Helferinnen und Helfer – meist jüngere Senioren – helfen bei alltäglichen Problemen wie etwa kleinen Reparaturen, dem Abhängen von Vorhängen, Fahrdiensten zu Terminen oder zum Einkaufen (bei Bedarf auch mit Unterstützung vor Ort). „Diese Leistungen werden dringend gebraucht, können aber z. B. von der Sozialstation nicht abgedeckt werden“, schilderte Helfer Jürgen Haack beim Besuch von Simone Henle und Sebastian Vetter. Die Idee zum Projekt war vor eineinhalb Jahren entstanden, seit letztem Herbst läuft der Dienst nun auf vollen Touren.
 
Die Spenden aus dem Sternenkässle werden nun für „Grundsätzliches“ verwendet, für das sonst kein Geld da wäre. Zum Beispiel wurde ein Mobiltelefon angeschafft, um den Telefondienst zu erleichtern: Von 9 bis 18 Uhr ist ein Teammitglied erreichbar und koordiniert die Hilfeanfragen und -leistungen. Schilder als „Parkausweis“ wurden gedruckt, das die Fahrzeuge der Helfer/innen entsprechend ausweist (z. B. wenn eine Person mit Rollstuhl in die Wohnung transportiert werden muss und der Pkw so lange den Gehweg blockiert). Zudem wurden Gutscheine gedruckt, die man im i-Punkt als Geschenk für Senioren erwerben kann. „Bisher haben wir etwa 1.500 Euro ausgegeben, der Rest dient als „Polster“ für zukünftige Ideen und Aufgaben unserer noch jungen Institution“, so Josef Resch, der im Wechsel mit anderen Helfern den Telefondienst übernimmt. Zur Information: Die Senioren bezahlen für Hilfeleistungen zehn Euro pro Stunde, davon gehen acht Euro direkt an ihre/n Helfer/in, zwei Euro werden für Verwaltungsaufgaben eingesetzt. Das Team freut sich jederzeit über neue Kunden – und zusätzliche Helfer/innen!