Tipps für die Reisekasse 12  |  10.07.2019 10:30

Wer den Sommerurlaub genießen will, sollte in Sachen Geld stets auf Nummer sicher gehen. Dazu gehört eine gut durchdachte Reisekasse für die schönste Zeit des Jahres.

Bilder
KLEINES SYMBOL VON ENORMER WICHTIGKEIT: Karten mit dem Maestro-Logo (oben rechts) können weltweit genutzt werden. V-Pay wird dagegen nur in Europa akzeptiert. Foto: stock.adobe.com/refresh(Pix)

KLEINES SYMBOL VON ENORMER WICHTIGKEIT: Karten mit dem Maestro-Logo (oben rechts) können weltweit genutzt werden. V-Pay wird dagegen nur in Europa akzeptiert. Foto: stock.adobe.com/refresh(Pix)

Wie so oft, ist auch hier die richtige Mischung entscheidend. Hier die wichtigsten Tipps für Urlauber:
 
- Nur Bares ist Wahres? Das gilt nicht für die Reisekasse, denn bei Verlust oder Diebstahl ist das Geld weg und die Urlaubsstimmung dahin. 100 bis 200 Euro in bar genügen für die ersten Ausgaben am Urlaubsort.
Bei Reisen außerhalb der Euro-Zone sollte man die Landeswährung erst vor Ort am Geldautomaten abheben – das ist meist günstiger als der Umtausch zu Hause. Manche Banken kooperieren mit ausländischen Instituten und wissen, wo Verfügungen am Geldautomaten eventuell kostenlos sind.
 
- Ein wichtiger Reisebegleiter ist die Girocard für Bargeldabhebungen am Automaten oder Zahlungen im Handel. Vor Abreise sollten Bank- und Sparkassenkunden die Symbole auf ihrer Karte Girocard prüfen: Karten mit dem Maestro-Logo können sie weltweit nutzen, jene mit dem V-Pay-Logo hingegen werden nur innerhalb Europas akzeptiert.
Wichtig: Nie auf nur ein Zahlungsmittel verlassen, sondern am besten noch eine zweite Zahlungskarte – zum Beispiel eine Kreditkarte - im Gepäck haben. Die Karten bitte getrennt voneinander aufbewahren.
 
- Bei Reisen außerhalb Europas sollten Urlauber unbedingt bei Ihrer Bank oder Sparkasse nachfragen, ob das Auslandslimit für die Girocard auf null gesetzt wurde und es für die Dauer des Aufenthalts freischalten beziehungsweise individuell anpassen lassen.
 
- Bargeld und Zahlungskarten nie in leicht zugänglichen Außentaschen aufbewahren. Sehr viel sicherer sind verschlossene Innentaschen der Kleidung Beziehungsweise eine Brust- oder Gürteltasche. - Ein unachtsamer Moment, und das Portemonnaie samt Geld und Zahlungskarten ist weg – ein Schreckensszenario. Karteninhaber sollten Ruhe bewahren und die Karten schnell sperren: Dafür den zentralen Sperr-Notruf + 49 116 116 wählen, der Service ist rund um die Uhr erreichbar.
Alternativ gibt es die Sperr-App 116 116: Hier können die Daten der Zahlungskarten gespeichert und Girocards direkt aus der App gesperrt werden. Mit einem Bargeldtransfer durch Verwandte oder Freunde sind Urlauber dann in kurzer Zeit auch wieder flüssig.
 - Last but not least: Den SOS-Infopass mit den Sperrnummern für alle Karten auf www.kartensicherheit.de herunterladen, ausdrucken und durch persönliche Daten ergänzen. Am besten bewahrt man den Ausdruck getrennt vom Geldbeutel auf - dann sollte wirklich nichts mehr schiefgehen können.