Advent rund ums Haus Neu  |  29.11.2019 11:00

Festlich dekorierte Blumen und Pflanzen erfreuen uns alle Jahre wieder mit roten Kugelbeeren, weißen Sternblüten oder als kleine Weihnachtsbäume.

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Im Advent erstrahlen viele Häuser in weihnachtlicher Dekoration, auch mit Blumen und Pflanzen im Garten, auf dem Balkon oder am Eingang. Dafür eignen sich vor allem winterharte Sorten in den klassischen Festtagsfarben Rot, Weiß und Grün.
Die Scheinbeere (Gaultheria procumbens) kommt aus den USA und Kanada und wächst dort als niedriger, genügsamer Bodendecker in Wäldern. Sie ist frostfest, unempfindlich gegen Schädlinge oder Krankheiten und verträgt Halbschatten wie Sonne, wenn sie genügend Wasser hat. Als Waldbewohnerin braucht sie allerdings einen humosen, sauren Boden oder Moorbeeterde und verträgt Kalk nur schlecht.
Gerade für die Dekoration im Topf für die Adventszeit und den Winter ist die Scheinbeere aber gut geeignet, da sie ihre weißen, rosa oder roten Beeren lange an den Zweigen hält und Vögel den Beerenschmuck wegen des enthaltenen ätherischen Öles in Ruhe lassen. Auch die Blätter duften beim Zerreiben leicht nach Minze.
Ebenfalls mit roten Beeren schmückt sich die Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea), die ähnliche Standort- und Bodenvorlieben hat. Die Beeren hängen rund und rot an den Zweigen und halten sich lange, da sie aber beliebt und gesund sind, werden viele Sträucher schnell abgeerntet.
Christrosen (Helleborus niger) gehören zu den wenigen Stauden, die auch im tiefsten Winter blühen. Heute gibt es auch zahlreiche Sorten, die speziell für die Adventszeit gezüchtet sind: Sie zeigen ihre Blüten ab November, blühen besonders üppig und an langen Stielen. So stehen die weißen Blüten wie Sterne über dem dunklen Laub – und lassen sich zudem gut schneiden und als Dekoration ins Haus holen.
Vorsicht, Christrosen sind in allen Teilen giftig. Ansonsten sind die Winterblüher aber wenig kritisch: Sie lieben einen nährstoffreichen, kalkhaltigen Boden, müssen draußen eigentlich nicht gegossen werden und sind frostfest. Wenn es kalt wird, lassen sie zwar mal die Köpfe hängen, dies ist aber nur eine vorübergehende Schutzreaktion, die recht bald wieder vorüber ist.
Als Weihnachtsbaum für den Garten eignen sich kleine Fichten, zum Beispiel die Zuckerhutfichte), die zudem eine schöne kompakte Wuchsform zeigt. Im Gegensatz zur Tanne wurzeln Fichten flach und kommen deshalb mit dem beschränkten Platzangebot im Topf besser klar. Voraussetzung ist aber regelmäßiges Gießen.
Wer die Fichte über einen längeren Zeitraum behalten möchte, kauft sie am besten im Fachhandel – die Bäumchen, die es rund um Weihnachten gibt, sind oft nur als kurzfristige Deko gedacht und nicht für die längere Haltung im Topf gezüchtet. Ebenfalls für den Topf geeignet sind aufrecht wachsende Zwergwacholder oder kleine Zypressen-Arten, allerdings haben sie anders als Tanne oder Fichte keine klassischen Nadeln.
Noch mehr florale Dekorations-Ideen zu Weihnachten für Terrasse, Balkon und Eingangsbereich hat die Seite www.1000gutegruende.de.