Bunt, vielseitig - und extrem lecker Neu  |  06.11.2019 09:00

Ob chinesisch, thailändisch, indisch oder japanisch – die fernöstliche Kochkunst ist so vielfältig wie der Kontinent und seine Kulturen selbst. Dennoch gibt es einige Gemeinsamkeiten in der asiatischen Küche.

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WEM DA NICHT DAS WASSER IM MUND ZUSAMMENLÄUFT: Die fernöstliche Kochkunst bringt neben Farbe und Geschmack auch Frische und Gesundheit auf den Tisch.

WEM DA NICHT DAS WASSER IM MUND ZUSAMMENLÄUFT: Die fernöstliche Kochkunst bringt neben Farbe und Geschmack auch Frische und Gesundheit auf den Tisch.

Foto: stock.adobe.com/vicuschka/Nestlé Ernährungsstudio

„Gerichte mit viel frischem Gemüse, die mit Fleisch und Fisch ergänzt werden, sind typisch für die asiatische Küche. Verfeinert werden die Speisen mit beliebten Gewürzen wie Ingwer, Chili, Curry und Sojasauce“, sagt Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio.
 
Hauptzutaten sind viel frisches Gemüse, Nudeln und Reis
 
Chinakohl, Porree, Karotten, Spinat und Broccoli sind nur einige der knackigen Gemüsesorten, die als Hauptzutat in vielen asiatischen Gerichten nicht fehlen dürfen. Vor allem in China und Japan stehen zudem Pilze häufig auf dem Speiseplan. Champignons, Austernpilze oder Shiitake-Pilze sind in der Regel das ganze Jahr erhältlich. „Frisches Gemüse und Pilze liefern eine Vielzahl an wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen sowie Ballast- und sekundäre Pflanzenstoffe. Damit gehören sie auf jeden Speiseplan“, empfiehlt die Ernährungswissenschaftlerin.
Neben Gemüse sind Reis und Nudeln aus der asiatischen Küche nicht wegzudenken. Für würzige Gerichte bieten sich unter anderem der aus Indien stammende Basmati- oder Patna-Reis sowie der leicht klebrige Duftreis aus Thailand und China an. Besonders beliebt für Suppen sind Udon- oder Soba-Nudeln, die aus Weizen oder Buchweizen hergestellt werden. Aber auch Glasnudeln aus der Stärke von Hülsenfrüchten oder die Reisnudeln Mihoen werden für Suppen verwendet. Im beliebten Bami Goreng kommen Mie-Nudeln aus Weizengrieß zum Einsatz.
 
Fleisch, Geflügel und Fisch richtig zubereiten und würzen
 
Rind- und Schweinefleisch sowie Geflügel und Fisch sind - meist in mundgerechte Happen geschnitten - geschätzte Zutaten in der asiatischen Küche. „Hierbei gilt es, unterschiedliche Garzeiten zu beachten. Fleisch und Geflügel werden zunächst scharf angebraten, erst dann gibt man das Gemüse dazu“, rät Neubert. „Bei der Zubereitung von Fisch ist die Reihenfolge umgekehrt: Erst das Gemüse, dann die Fischwürfel.“
Für das Würzen asiatischer Gerichte wird nicht viel benötigt. Für eine gewisse Schärfe sorgen Ingwer und Chili, Kokosmilch bringt den typisch exotischen Urlaubsgeschmack und mildert gleichzeitig die Schärfe ab. Koriander, Kardamom, Curry oder Sojasauce eignen sich ebenfalls zum Verfeinern vieler Speisen.
Weitere Informationen und Serviceangebote zum Thema Ernährung: www.ernaehrungsstudio.nestle.de.