2020: Das ändert sich für Autofahrer 41  |  04.01.2020 11:00

Auch im neuen Jahr gibt es wieder einige Neuerungen für Autofahrer. Besonders gravierend sind die Erhöhung von Bußgeldern und die Vergabe von Punkten in Flensburg.

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DAS WIRD TEU(R)ER: Ab 2020 werden die Bußgelder für das Parken in zweiter Reihe, auf Geh- und Radwegen sowie für das Halten auf dem Schutzstreifen erhöht.

DAS WIRD TEU(R)ER: Ab 2020 werden die Bußgelder für das Parken in zweiter Reihe, auf Geh- und Radwegen sowie für das Halten auf dem Schutzstreifen erhöht.

Foto: stock.adobe.com/benjaminnolte

Alles neu - macht der Januar. Wie jedes Jahr müssen sich Autofahrer auch 2020 wieder auf neue Regelungen und Gesetze einstellen. Diese Änderungen reichen von der Erhöhung von Bußgeldern, über Dieselfahrverbote bis hin zu Änderungen der Versicherungstypklassen. Der Verein Mobil in Deutschland stellt im Folgenden die wichtigsten Neuerungen vor.
So sollen ab 2020 die Bußgelder für das Parken in zweiter Reihe, auf Geh- und Radwegen sowie für das Halten auf dem Schutzstreifen erhöht werden. Der Entwurf eines neuen Bußgeldkatalogs sieht eine Verschärfung der Straßenverkehrsordnung vor, demnach sollen derartige Vergehen in Zukunft statt 15 bis 30 Euro bis zu 100 Euro kosten. In gravierenden Fällen sollen sogar Punkte in Flensburg vergeben werden.
Für das Nichtbilden von Rettungsgassen sollen Geldbußen von bis zu 320 Euro sowie Führerscheinentzug von einem Monat und zwei Punkte in Flensburg fällig werden. Auch soll das dreiminütige Halten auf Radfahrer-Schutzstreifen verboten werden.
Auch ein neues Verkehrsschild soll eingeführt werden, das das Überholen von Radfahrern auf bestimmten Abschnitten verbietet. Ist das Überholen doch erlaubt, muss künftig ein Abstand von eineinhalb Metern innerorts und zwei Metern außerorts gehalten werden. Der „grüne Pfeil“ soll beim Rechtsabbiegen nun auch für Radfahrer gelten.
Eine weitere Neuerung besteht in der Einführung von Fahrradzonen, die dort entstehen sollen, wo das Fahrrad das vorherrschende Verkehrsmittel ist. Diese Zonen sollen sich an die Bedürfnisse der Radfahrer anpassen.